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Aprašymas
Nach der Veröffentlichung seiner Bagatellen op. 33 im Jahre 1803 wandte sich Beethoven diesem Genre erst zwanzig Jahre später wieder zu. Die Anregung kam von außen, gleich doppelt: Zum einen folgte er 1820 einem Angebot, Stücke für eine Klavierschule zu liefern, zum anderen fragte der Verlag Peters 1822 nach "Solosachen für Klavier", woraufhin Beethoven "Bagatelles oder Kleinigkeiten" offerierte. Diese beiden Gruppen von Bagatellen, (Nr. 1-6 als Überarbeitung älterer Stücke für Peters und Nr. 7-11 für die Klavierschule) erschienen schließlich 1823 in London in der heute bekannten Reihenfolge - ob im Einverständnis mit Beethoven, ist bis heute umstritten. Jedenfalls erfreuen sie sich dank ihrer Vielfalt an Charakteren und ihres mittleren Schwierigkeitsgrades großer Beliebtheit bei Amateuren wie bei Profis.
Im Rahmen einer Revision sämtlicher Bagatellen Beethovens nutzte der G. Henle Verlag die Gelegenheit, Opus 119 erstmals als Urtext-Einzelausgabe anzubieten. Noten und Worttexte gewährleisten den aktuellen Forschungsstand. Herausgeberin Joanna Cobb Biermann stützte sich auf eine wesentlich erweiterte Quellenbasis.
Nach der Veröffentlichung seiner Bagatellen op. 33 im Jahre 1803 wandte sich Beethoven diesem Genre erst zwanzig Jahre später wieder zu. Die Anregung kam von außen, gleich doppelt: Zum einen folgte er 1820 einem Angebot, Stücke für eine Klavierschule zu liefern, zum anderen fragte der Verlag Peters 1822 nach "Solosachen für Klavier", woraufhin Beethoven "Bagatelles oder Kleinigkeiten" offerierte. Diese beiden Gruppen von Bagatellen, (Nr. 1-6 als Überarbeitung älterer Stücke für Peters und Nr. 7-11 für die Klavierschule) erschienen schließlich 1823 in London in der heute bekannten Reihenfolge - ob im Einverständnis mit Beethoven, ist bis heute umstritten. Jedenfalls erfreuen sie sich dank ihrer Vielfalt an Charakteren und ihres mittleren Schwierigkeitsgrades großer Beliebtheit bei Amateuren wie bei Profis.
Im Rahmen einer Revision sämtlicher Bagatellen Beethovens nutzte der G. Henle Verlag die Gelegenheit, Opus 119 erstmals als Urtext-Einzelausgabe anzubieten. Noten und Worttexte gewährleisten den aktuellen Forschungsstand. Herausgeberin Joanna Cobb Biermann stützte sich auf eine wesentlich erweiterte Quellenbasis.
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